© Bundesjugendring | flickr.com | CC BY-NC 2.0

Am Donnerstag, 11. Mai 2017, veranstaltet der Kreisjugendring Tirschenreuth ein Stadtgespräch mit dem Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt zum Thema "Aktuelle Politik zur Bundestagswahl".

Werner Patzelt zählt zu den maßgeblichen Wissenschaftlern, die Pegida in Dresden empirisch untersucht haben. Mit seiner These von einer "Repräsentationslücke" wirbt er für eine differenzierte Blickweise auf den Rechtspopulismus. Seine Forderung, das Gespräch mit Pegida und Parteien wie der AfD zu suchen und diesen nach pluralistischen Spielregeln zu begegnen, ist nicht unumstritten und sorgt immer wieder auch für Kritik an ihm als "Pegida-Versteher". Darüber und über die aktuelle Politik zur Bundestagswahl spricht mit ihm Clemens Fütterer, Leitender Redakteur der Oberpfalzmedien.

Als Projekt der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Tirschenreuth zielt das Stadtgespräch darauf ab, das Demokratieverständnis junger Bürgerinnen und Bürger zu erweitern und sie im Vorfeld der Bundestagswahl in ihrer politischen Analyse- und Urteilsfähigkeit zu stärken.

Wann: Donnerstag, 11. Mai 2017 - 19.30 Uhr

Wo: Tagungsraum im Hotel & Restaurant Seenario, Regensburger Straße 19, 95643 Tirschenreuth

Er selbst hat als Kind das KZ Theresienstadt überlebt und es sich später zu einer Art Lebensaufgabe gemacht, seine Erfahrungen damals, aber auch heute, vor allem den jüngeren Menschen zu überliefern: Pavel Hoffmann spricht im Hofer Rathaus zum Thema "Antisemitismus heute – ein Zeitzeuge berichtet". "Es ist etwas sehr besonderes, dass ein Zeitzeuge nicht nur die eigene Geschichte erzählt, sondern auch den Antisemitismus heute beleuchtet", so Daniel Müller, Leiter der ehrenamtlichen Initiative "Zeugen der Zeitzeugen".

Ein Projekt der Koordinierungs- und Fachstelle in Zusammenarbeit mit dem Jungen Theater Hof

In allen vier Partnerschaften für Demokratie in der Mitte Europas laden wir Schulen und Bildungseinrichtungen dazu ein, die beiden politischen Theaterstücke "Dschihad One Way" und "Zigeunerboxer" zu sich zu holen. Aus den Aktions- und Initiativfonds der Partnerschaften werden 80% der Theaterkosten übernommen.

Ziel des Projekts ist es, Jugendliche und junge Erwachsene für das Entstehen und die Entwicklung von Extremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren.

Nächstes Treffen für das Jugendforum im Landkreis Tirschenreuth am Freitag, 28. April 2017

Am 30. März 2017 war der Auftakt zum neuen Jugendforum Tirschenreuth im Landratsamt: 15 Jugendliche aus Tirschenreuth, Erbendorf, Waldsassen und Mitterteich waren der Einladung gefolgt, um sich gemeinsam für die Region und die Belange Jugendlicher einzubringen. Die landkreisweite Vernetzung steht zunächst für alle Beteiligten im Mittelpunkt. Das nächste Treffen findet bereits am kommenden Freitag, 28. April 2017 ab 17:30 im „Kulturspeicher“ des Rathauses Erbendorf statt.

Es geht um Freundschaft, um Armut, um Ausgrenzung, Politik, Mitmenschlichkeit, Erinnern, Vergessen, Interkulturalität, um Ängste, Ablenkung, Feigheit - und am Ende um ... Mord? oder Tötung auf Verlangen? oder um einen Tötungsbefehl? In einer Stunde kann es um so Vieles gehen.

Dominique Bals, Schauspieler am Theater Hof, bringt das Kunststück fertig, in seinem Stück über seine Freundschaft mit "Ruki", dem Zigeunerboxer, alle Themen zu vereinen. Wie war das mit Ruki? Die Geschichte, an die Bals erinnert, ist Realität in den späten 1920er Jahren. Wirkliche Realität, denn den jungen Boxer Johann Trollmann gab es tatsächlich, und in Berlin-Kreuzberg steht ein Erinnerungsstein für ihn. 1933 wurde Trollmann Deutscher Meister im Halbschwergewicht, doch einige Tage später wurde ihm der Titel wieder aberkannt - Trollmann habe "undeutsch" geboxt.

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